Februar 2012
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This Is DJ’s Choice Vol.1 - compiled by Soulinus & Pun

Das Düsseldofer Label Unique Records ist bekannt für feinsten Clubsound zwischen Funk, Breakbats, Deep Funk, NuJazz und Artverwandtem. Dabei hat Unqiue klasse Artists wie Malente, Boca 45, DJ Regal, N.O.H.A. und die Sweet Vandals am Start. Für „This is DJs choice“ hat man die beiden Schweizer Durchstarter-DJs Soulinus und DJ Pun gewinnen können. Und die beiden machen ihren Job sehr gut und stellen 13 erstklassige Tracks zusammen. Sie hätten es sich bei dem guten Backkatalog bedienen können. Das war ihnen aber wohl zu einfach. Stattdessen gibt es zahlreiche exklusive Tracks von Dusty, Tombee, Keno 1, Radio Citizen, Deen the dusty button, Beatfanatic und Sweet Vandals. Allesamt hohem Niveau, enorm groovig, aber dennoch mit langer musikalischer Halbwertzeit. Die weniger exklusiven Tracks gab es aber teilweise bisher auch nur auf Vinyl. Allein schon wegen „Giorgio´s brother“ vom Eddie Roberts Quintett im phänomenalen Lack of Afro Remix lohnt sich die Anschaffung.Einer der besten Compilations der letzten Jahre zum Thema.

Quincy Jointz 5 von 5 Punkten

http://www.myspace.com/thisisdjschoice1

Kulturkantine – The Funky Groove Session

Immer wieder werde ich gefragt, welchen Sound ich auflege und jedes Mal ist es schwierig. Da sagt man so was wie Fort Knox Five, Quantic, Flow Dynamics und Co. und bekommt unverständliche Blicke. Ist aber auch verständlich, da die wenigsten NuFunk und Freestyle-Acts CDs veröffentlichen und wenn dann leider oft nicht wahrgenommen werden. Entsprechende hochwertige Compilations dazu gab es bisher leider auch nicht. Und nun kommt der „Kulturspiegel“ um die Ecke und veröffentlicht zusammen mit Sony eine richtig gute Compilation zum Thema. In der Reihe „Kulturkantine“ werden feine Clubsounds präsentiert. Für die Ausgabe „The funky groove session“ hat man einen wahren Szenekenner verpflichten können: Bernd (Kinski“ Rösler. Er war jahrelang bei Stereo Deluxe und Switchstance tätig und legt genau auch diesen Sound als DJ auf.
Er hat auf 2 CDs 32 Tracks zusammengestellt, die jeden Club und jede Party zum Ausflippen bringt. Mit dabei sind bekannte Namen wie Stereo MCs, Quantic (allein und mit seinem Soul Orchester), Black Grass, Alice Russell, Sweet Vandals, Ed Royal, Flow Dynamics, Malente. Daneben gibt´s auch frischen Sound von upcoming Acts wie Geriba, Kutiman, Dusty, Protassov und vielen mehr. Das Spektrum ist entsprechend weit: Downbeats, Deep Funk, Breakbeats – teils mit jazzy oder latin Einflüssen – aber immer mit einer gehörigen Portion FUNK.
Super Compilation und dank des niedrigen Preises ein absolutes Muss für alle Freunde, guter, frischer und funky Musik.

5 von 5 Punkten
Quincy Jointz

the groove collage - ed royal & enne


Bei österreichischer Musik denkt man immer an Wien und die gleichen Verdächtigen. Schade, denn aus Innsbruck stammen neben Schneebrettverrückten auch die Funky Producer Ed Royal und DJ Enne. Nach 8 erfolgreichen 12“ auf dem eigenen Label „Innvision Records“ und famosen Remixen u.a. für All Good Funk Alliance, Mawglee, K´Bonus, Soulphonic Soundsystem, Wolf Myer & Parov Stelar und anderen wagen sich die beiden nun an ihr Debutalbum. Da stellen sich natürlich gleich 2 Fragen: ist mehr drauf als nur die Aneinanderreihung der Hits? Und können sie auf die lange Strecke mit Abwechslung überzeugen? Beide Fragen lassen sich klar mit „Ja!“ beantworten. Obwohl es andere immer wieder vor machen, hat man nicht alle 12“ auf CD gepresst und fertig. Es sind außer den Tracks von der Album-Vorabsingle „It´s hip to be square“ nur „He´s a champ“, „Funky flute“ und „Vamos Irmanos“ genommen worden. Bleiben somit noch reichlich neue Tracks, die durch ihre verschiedenen Styles, Freshness und Funk bestechen. „Funky Kitchen“ ist ein Sommer-ich-brauch-ein-Cabrio-mit-fettem-Soundsystem-Boogaloo-Track. Mit „Sunset groove“ und „Use your brain“ setzt man eher auf fette Hip Hop-Beats und landet dabei gleich in meiner Plattenkiste. Dass Jazz und Funk eigentlich nur unterschiedliche Seiten des Schillings sind, zeigt vor allem „Groove Collage“. Aber auch vor geraden Beats hat man keine Angst („Vibes in space“).

Und somit ist insgesamt ein sehr gelungenes und empfehlenswertes Album entstanden. Mehr davon!

(5 von 5 Punkten)

Listen

www.innvision-reords.com

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